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Archive for the ‘Hochzeitstipps’ Category

Heute mal etwas Persönliches hier im Blog…

Mein Mann und ich waren bei der Ringsuche im letzten Jahr schon kurz vorm Verzweifeln. Wir haben einfach nicht DIE perfekten Ringe gefunden. Da erinnerte ich mich an eins meiner Brautpaare, die ihre Trauringe selber gemacht hatten. Da bei der Goldschmiedemeisterin Antje Pape in Jork gerade ein Tag der offenen Tür war, schauten wir dort einfach mal spontan vorbei und bewunderten dort die Werkstatt und sprachen mit der Künstlerin. Wir hatten gleich einen Draht zueinander und haben uns gut aufgehoben gefühlt. Wir hätten unsere Wunschringe auch komplett von Antje Pape schmieden lassen können, aber je mehr sie uns erzählte, desto verlockender wurde die Idee tatsächlich unsere ganz eigenen Eheringe anzufertigen. Nachdem wir uns also all die schönen Schmuckstücke angesehen hatten und sie uns mit ihrer Leidenschaft angesteckt hatte, konnten wir uns noch weniger auf andere „normale“ Ringe einigen. 🙂

Also, lange Rede kurzer Sinn – wir haben unsere Ringer selbstgeschmiedet. Und es war die richtige Entscheidung!

Als wir dann nun am Tag der Tage in der Goldschmiedewerkstatt eintrafen, erzählte uns Antje Pape, dass es zwei Varianten gibt seine Ringe zu schmieden.

– Einige Menschen denken: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

– Die anderen denken, dass man, das Glück nur für andere schmieden kann.

Wir haben uns sofort entschieden uns gegenseitig unsere Traumringe zu schmieden. Es ist ein ganz besonderes Gefühl,  an einen Tag, aus einem kleinem Stab, einen Ring zu erschaffen. ♥

Zum Mittag haben wir eine Pause gemacht und wurden mit vielen Leckerrein für unserer harte Arbeit belohnt. 🙂
Da habe ich vor lauter Gefräßigkeit glatt vergessen Fotos zu machen. Es war aber sooo lecker, das könnt Ihr mir glauben! 🙂
Nachmittags zur Kaffeepause dann selbstgebackener Apfelkuchen. So bringt alles gleich noch mal so viel Spaß! 🙂

So, und nun könnt Ihr Euch anschauen, wie unsere Ringe entstanden sind. Viel Spaß! 🙂

 

„Die Liebe gleicht einem Ring, und der Ring hat kein Ende.“

…und das ganz besonders, wenn man ihn fugenlos schmiedet!

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Fertig! 🙂

Danke liebe Antje, es war ein tolles Erlebnis und wir sind sehr stolz und glücklich über unsere Eheringe! Wir würden uns immer wieder für Dich entscheiden!

Es fehlt zwar immer noch unsere „Vollendung“ für die Außenseiten, aber wir hatten uns entschlossen, dass dann zur kirchlichen Trauung zu machen. Das wird noch mal was Besonderes!

***

Die Bilder auf denen ich zu sehen bin, habe natürlich nicht ich gemacht, sondern mein Mann. 🙂 Die Bilder auf denen wir beide zu sehen sind, sind von Antje Pape. Danke auch dafür!

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Vielleicht ist es Euch schon aufgefallen, dass ich „eigentlich“ generell immer „DU“ sage!?

„Eigentlich“, weil es natürlich immer Ausnahmen gibt. Auf meiner Website und im Blog schreibe ich seit einiger Zeit schon nur noch in Du-Form. Bei den meisten Emails, die mich in Sie-Form erreichen und auf die ich antworte, frage ich schon bei der Emailantwort nach dem „Du“ – und wenn nicht dort, dann spätestens im persönlichen Gespräch oder beim Shooting selbst.

Die, die mich noch nicht persönlich kennen, wundern sich vielleicht darüber. Und deshalb möchte ich einmal erzählen, warum ich das so mache.

Das hat nämlich 2 wichtige Gründe! 😉

1. Ich bin ein „Du-Mensch“! Ich fühle mich wohler, wenn ich geduzt werde und ich fühle mich wohler wenn ich dutze. Und je wohler ich mich fühle und je wohler sich die Menschen vor meiner Kamera fühlen, desto schöner und echter werden die Fotos!

2. Bei Shootings komme ich Euch auch mal ein wenig näher 😉 Ich berühre Euren Babybauch, ich halte Euer Baby, oder ich zupfe das Dekolleté vom Hochzeitskleid zurecht 😉 Und ich persönlich finde es leichter und angenehmer, wenn ich Euch dabei dutzen kann. Bei Paarfotos oder Hochzeitsfotos, ist es auch leichter jemanden zum Lachen zu bringen, wenn man beim Rumkaspern nicht „Sie“ sagen muss. 😉 Das „Sie“ ist – für mich – eine Hürde für natürliche Fotos. In Ausnahmefällen kann ich diese Hürde natürlich auch nehmen. Bei Firmenfotos ist das z.B. auch noch etwas anderes. Aber grundsätzlich gibt sich doch jeder Mensch natürlicher und freier unter Menschen, zu denen man „Du“ sagt! Das ist zumindest meine Erfahrung.

In diesem Sinne, biete ich Euch allen das „Du“ an!

Ich bin Julia 😀

Für alle die, die sich wundern, dass ich Ihnen das „DU“ vielleicht noch nicht angeboten habe – es gab noch Zeiten da habe ich mich nicht getraut. 😉 Manchmal ist die Situation einfach so, dass ich mir nicht sicher bin und dann bleibe ich natürlich erstmal beim „Sie“. Dann dürft Ihr mich auch gern fragen. 😉

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Morgen startet die Hochzeitssaison 2012 auch bei mir -und für mich – auf ganz besondere Weise. Es wird die erste Hochzeit von Zweien in diesem Jahr, wo die Feier nicht in einem Saal, sondern in einem Zelt an der Elbe stattfinden wird.

Bei der zweiten Hochzeit, die Ende Juni an der gleichen Location stattfinden wird, gibt es sogar dort, ein Stückchen weiter den Deich runter, die freie Trauung am Strand.

Ich freue mich immer auf jede einzelne Hochzeit die ich begleiten darf – aber ich freue mich natürlich besonders, wenn die Hochzeiten auch mal etwas anders sind. 🙂

So, aber was heißt denn nun „Locationscouting“? Kurz vor jeder Hochzeit schaue ich mir – wenn möglich – immer noch mal die Locations der einzelnen Stationen einer Hochzeit an. Im besonderen, wenn ich die Location noch nicht kenne. So kann ich mir vorher ein Bild machen und schon Ideen sammeln, und muss das nicht mehr am eigentlichen Hochzeitstag tun. Außerdem kann ich so, unter berücksichtigung z.b. aktueller Baustellen, die schnellste Strecke rausfinden, damit am Tage der Hochzeit alles reibungslos abläuft.

Manchmal kann es sein, dass ich bestimmte Orte vorher z.b. aus Distanzgründen nicht vorher besichtigen kann. Das ist dann auch nicht dramatisch und kam auch schon ein paar mal vor – und hat auch immer alles super geklappt. In dem Falle informiere ich mich vorher übers Internet und eventuell auch telefonisch über die Location.

Beim Shooting an sich gehe ich soweiso immer relativ spontan und kreativ vor und man „arbeitet“ mit dem was da ist und wo gerade das Licht am besten ist. Die Location vorher zu kennen ist also schön – aber kein unbedingtes Muss!

Auf meinem Facebook-Firmenaccount habe ich Euch ein kleines Video von der Besichtigung hochgeladen. –> *klick*

Auf der Rückfahrt bin ich dann mal wieder eine andere Strecke gefahren – und nein, ich habe mich nicht verfahren! 😉 Ich fahre gerne mal neue Strecken um einfach immer nach schönen Flecken Erde zu gucken, wo man dann nicht nur Hochzeitsfotos, sondern auch Schwangerschaftsfotos, Familienfotos oder Babyfotos machen kann.
Bei Hahnöfersand habe ich dann einen kurzen Stop bei einer Horde, ähm Herde von Schafen gemacht. 😉 Da ich, für meinen Geschmack, nicht wirklich mit den passenden Objektiven für ein Schafsportrait ausgerüstet war, hat es nur für ein paar Schnappschüsse gereicht. Bei einer Besichtigung habe ich nicht unbedingt immer meine ganze Fotoausrüstung, geschweige denn überhaupt einen Fotoaparat dabei – manchmal tun es auch Handyfotos für mich als Gedächnisstütze oder eben garkeine Fotos. 😉 Aber immerhin weiß ich nun, dass auch Schafe denken, dass das Gras auf der anderen Seite des Zauns immer grüner ist. 😀 Und dann musste ich mich sogar anmeckern und anstarren lassen. Dann bin ich doch lieber wieder schnell nach Hause gefahren. 😉

Tja den Mülleimer hätte ich mir weggewünscht – aber es ist wie es ist. 😉

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Oft kommt es in den Hochzeitsvorgesprächen schnell zu dem Thema

„Wann werden am besten die Hochzeitsfotos gemacht?“.

Bei Paaren die sehr frühzeitig ihren Hochzeitsfotografen buchen, und früh bei mir zum Gespräch sind, ist es ein wenig leichter, als wenn Paare eher kurzfristig einen Fotografen suchen und  der Ablaufplan schon 100% fest steht und es keine Möglichkeiten mehr gibt ein wenig zu schieben.

Wenn man auschließlich nach dem „perfekten“ Licht geht, so sind die frühen Morgenstunden und der Nachmittag am besten geeignet um stimungsvolle Bilder zu machen. Was aber nicht bedeutet, dass man, wenn es nicht anders geht auch mit der Mittagssonne tolle Bilder machen kann. Das muss man nur gut mit der Location abstimmen. Die Stimmung auf Bildern ist dann natürlich etwas anders, was nicht schlechter ist – nur anders.

Die meisten Bräute möchten, dass der Bräutigam sie das erste Mal im Brautkleid sieht, wenn sie in der Kirche auf ihn zuschreitet. Das kann ich verstehen – ich würde es auch so wollen. 😉 Für diese Paare ist es also am besten, wenn sie zwischen der Trauung und dem Empfang eine größere Zeitspanne für Fotos eingeplant haben. Für Brautpaarbilder solltet Ihr bei mir 1 Stunde einplanen, plus die Zeit die wir dort hin brauchen wo sie Fotos gemacht werden sollen, und den Weg zur Feierlocation.

Es heißt garnicht, dass wir 1 Stunde durchfotografieren müssen. Ich kann Euch sagen: selten läuft eine Hochzeit exakt nach dem Zeitplan. 😉 Keine Angst – das ist alles nicht dramatisch, wenn man das vorher weiß und einplant. Hier noch ein Überraschungsspiel, da noch ein Gratulant und schwupps ist man 10-15 Minuten später auf dem Weg zum Fotoshooting, als geplant – dann noch 3 rote Ampeln und schwupps sind aus 1 Stunde, 30 Minuten geworden und schon fängt das Paar an auf die Uhr zu gucken.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Menschen, die nicht regelmäßig professionell vor der Kamera stehen, ca. 15 Minuten brauchen zum warm werden. Danach hören sie auf daran zu denken, wie sie vor der Kamera aussehen und geben sich ganz den schönsten Momenten hin. 🙂

Und wenn vorher alles glatt läuft, dann kann man entweder die Zeit auschöpfen und noch verschiedene Motive extra fotografieren, oder Ihr setzt Euch noch ganz in Ruhe hin und trinkt was, bevor der Trubel weitergeht. 😉

Generell, finde ich persönlich, dass die beste Zeit für emotionale Hochzeitsfotos, nach der Kirche ist. Dann seid Ihr frisch verheiratet, die Emotionen sprudeln nur so aus Euch heraus und Ihr werft Euch so unendlich glückliche, entspannte und intensive Blicke zu. Und wer richtig hinschaut, sieht die fliegenden Herzen auch auf den Hochzeitsfotos.

Es gibt aber natürlich auch tolle Hochzeitsfotos vor der Trauung zu machen. In diesem Fall würde ich sogar versuchen noch etwas mehr als 1 Stunde einzuplanen, damit sich die Braut danach evtl. noch mal die Haare und das Make up richten kann.
Diese Variante empfehle ich aber nur wenn es garnicht anders geht und dann auch nur an super entspannte Paare – und das aus folgenden Gründen:

– Kleid und Haare: Die Braut ist vielleicht nicht ganz so entspannt was das „Posing“ angeht. Brautkleider können normalerweise eine Menge ab und nehmen evtl. Schmutz am Boden auch nicht gleich auf wie ein Schwamm – ABER ich kann verstehen, wenn die Braut Angst hat nachher mit einem schmutzigen Kleid und zerzaustem Haar in der Kirche zu stehen.
Das soll nicht bedeuten, dass ich meine Brautpaare mit Absicht auf schmuddelige schicke, aber egal wo man steht und geht (es sei denn vielleicht in einer Lobby eines schicken Hotels) irgendwas ist da immer. 😉 Und auch wenn man es hinterher sicherlich nicht sehen kann, so sorgen sich doch einige Paare um ihr Outfit.

– Aufregung: Das Brautpaar ist vielleicht vor der Trauung doch etwas angespannt und aufgeregt. Und das ist ja auch verständlich, denn es ist der schönste Tag in ihrem Leben und da darf man auch vorher etwas nervös sein! 🙂
Aber es kann dann natürlich auch sein, dass ich sie deshalb auch mit meinen tollen Tricks, witzigen Sprüchen und Grimassen nicht so locker kriege, wie wir das alle gerne hätten und man das den Fotos dann evtl ansieht.

Das heißt aber nicht, dass das garnicht geht! Ich habe in der letzten Hochzeitssaison bei einigen Hochzeiten die Brautpaarportraits vor der kirchlichen Trauung gemacht und die Bilder sind alle wundervoll geworden.

In dem Fall biete ich den Paaren immer an, dass wir das erste Aufeinandertreffen einfach an der Wunschlocation für das Fotoshooting nachstellen bzw. vorverlegen.

In jedem Fall besprechen wir in der Planung was am besten zu Euch und Eurem Ablauf passt.

Eine Möglichkeit möchte ich Euch hier noch mal an Hand der Hochzeitfotos von Angela und Markus zeigen…

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